Erstmals hatte das Statistische Bundesamt für das Schuljahr 2005/06 eine eigenständige Publikation mit umfangreichen Daten über Schulen in freier Trägerschaft herausgegeben. Inzwischen liegt diese auch für das Schuljahr 2007/08 vor.

Die Ergebnisse sind kostenfrei im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/shop abrufbar Fachserie 11, Reihe 1.1. Private Schulen (in der "Schnellsuche" Private Schulen" eingeben)

Zitat:

"Von den rd. 12 Mill. Schülerinnen und Schülern in Deutschland im Jahr 2007 besuchte rd. jeder 13. eine Privatschule (rd. 912 Tsd.). In den einzelnen Ländern gab es deutliche Unterschiede bei den Anteilen der Privatschüler, die Spanne reicht von 3,4% in Schleswig-Holstein bis zu 12,7 % in Sachsen. Dies dürfte zum großen Teil auf unterschiedliche schulrechtliche Regelungen zurückzuführen sein.
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Von den Privatschülern allgemeinbildender Schulen wurde im Jahr 2007 der größte Teil (39,9%) in Gymnasien unterrichtet, gefolgt von Realschulen(16,8%), Freien Waldorfschulen (11,7%) und Grundschulen (11%). In den neuen Ländern besuchten abweichend davon 33,6% der Privatschüler allgemeinbildender Schulen eine Grundschule, im früheren Bundesgebiet lag der entsprechende Anteil bei 7,8%. Umgekehrt gingen im Westen 19,0 % der Privatschüler in eine Realschule aber nur 1,7% im Osten. Aufgrund der in vielen Ostländern eingerichteten Schularten mit mehreren Bildungsgängen spielen Realschulen dort nur eine untergeordnete Rolle.
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Von den rd. 237 Tausend Schülern privater beruflicher Schulen befanden sich im Jahr 2007 die meisten (50,9%) in
Berufsfachschulen, gefolgt von Fachschulen (18,6%) und Teilzeit-Berufsschulen (18,2%). Der Anteil der Schüler in
Berufsfachschulen ist dabei in den neuen Ländern mit 66,7% deutlich höher als in den alten (42%). Die vergleichsweise
zahlreichen privaten Berufsfachschulen könnten hier z.T. eine Lücke schließen, die aufgrund von Problemen des dortigen
Ausbildungsstellenmarkts entstanden ist.
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